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Workshop 14: Vom Radikalenerlass zur Extremismusklausel – staatliche Bekämpfung linker Politik unter der Flagge der Totalitarismusdoktrin

2. Workshop-Phase Sa 16.30 – 18.00 Uhr
Achtung! Aktualisiert am 7. Mai (alter Titel: Extremismusklausel und ziviler Ungehorsam)

Die Stigmatisierung von linker Politik als „linksextrem“ und die Gleichsetzung dieser mit „rechtem Extremismus“ erfährt seit einiger Zeit erheblichen Aufwind. Seit ca. zwei Jahren macht die schwarz-gelbe Bundesregierung einen angeblich erstarkenden „Linksextremismus“ zu einem ihrer innenpolitischen Schwerpunkte und greift dazu auf Theorien über Totalitarismus und Extremismus zurück. Der Workshop wird nicht nur Argumente gegen die aktuell in der Diskussion befindliche Gesinnungsprüfung von Frau Schröder liefern, sondern vor allem gegen die als ideologische Grundlage dienende Extremismusdoktrin. Dabei soll auch auf die Tradition der bundesdeutschen Berufsverbote und auf ihre Nachwirkungen eingegangen werden.

Referent: Micha Csaszkóczy hatte von 2004 bis 2007 Berufsverbot. In letzter Instanz verloren die Bundesländer Baden-Württemberg und Hessen vor Gericht das Verfahren, das Berufsverbot wurde zurückgenommen und ihm wurde ein Schadensersatz zugesprochen. Seit 2007 arbeitet er als Lehrer an einer Realschule in Baden-Württemberg.

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1 Antwort auf „Workshop 14: Vom Radikalenerlass zur Extremismusklausel – staatliche Bekämpfung linker Politik unter der Flagge der Totalitarismusdoktrin“


  1. 1 Aktualisiert: Workshop zum Extremismusbegriff « occupy union – Bildungsgewerkschaft in Bewegung Pingback am 07. Mai 2012 um 12:27 Uhr
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