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Workshop 3, 21: Menschenrecht auf Bildung

1. Workshop-Phase Sa 14.30 – 16.00 Uhr, 3. Workshop-Phase So 11.00 – 12.30 Uhr
Menschenrechte sind zumindest hinsichtlich der formalen Zustimmung Konsens, so scheint es; andererseits sind sie jedoch Gegenstand von Auseinandersetzungen hinsichtlich ihrer Umsetzung und unterliegen jeweiligen nationalstaatlichen Interessen. Wie selbstverständlich sind Menschenrechte und was impliziert das Menschenrecht auf Bildung?
Wir wollen versuchen, in unserem Workshop trotz der Kürze der Zeit Raum zu geben für kritische Reflexionen des Bildungsbegriffs und des Menschenrechtsdiskurses und auch nach den Grenzen und dem Scheitern emanzipatorischer Ansprüche fragen. Daraus folgt jedoch nicht deren generelle Infragestellung. Vielmehr geht es darum, aus ihrer Befragung heraus pädagogische und politische Praxen zu entwickeln, die sowohl hinsichtlich eigener Verstrickungen in Machtverhältnisse als auch hinsichtlich diskriminierender ‚objektiver‘ Strukturen sensibel und (selbst)kritisch sind.
Von unserer Seite wird es einige Inputs geben, der Schwerpunkt liegt jedoch auf gemeinsamer Diskussion und der Ausrichtung des Workshops an den Bedürfnissen der Teilnehmenden.

Stichworte: Inklusion – Chancengleichheit – Menschenrecht auf Bildung – Durchlässigkeit – Partizipation

Referent_innen:
Antje Biertümpel, Studentin der Allgemeinen Pädagogik sowie Psychologie und Philosophie an der TU Darmstadt
Sven Lehmann, Student der Politischen Wissenschaft, Erziehungswissenschaft und Germanistik an der Uni Heidelberg, Sprecher des Bundesausschusses der Studentinnen und Studenten (BASS)

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