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Workshop 5: Methodenkoffer zur Aktionsaktivierung

1. Workshop-Phase Sa 14.30 – 16.00 Uhr
Oftmals steht man vor der schwierigen Frage ob man mit einem Problem allein da steht oder ob es weitere Betroffene in der Dienststelle/Schule/Einrichtung gibt oder man allein sich auf weiter Flur befindet. In der Regel gilt, man ist nie allein mit einem Problem nur werden diese oftmals nicht offen angesprochen, doch wie findet man MitstreiterInnen? Wie gewinnt man Menschen gemeinsam mit einem zu streiten und etwas zu verändern? Oftmals stehen dienstliche Verpflichtungen oder gar die Verbeamtung mental einer Aktion im Weg. Aber wie kann man sich organisieren, welche Rechte hat man und wie kann man andere gewinnen sich zu beteiligen und die Situation in der Dienststelle/Schule/Einrichtung zu verbessern soll ziel dieses Workshop sein. (mehr…)

Workshop 13: Einstieg Personalratsarbeit

2. Workshop-Phase Sa 16.30 – 18.00 Uhr
Was macht ein Personalrat an der Schule, der Dienststelle, der Hochschule, was ist ein Hauptpersonalrat? Wie werden diese legitimiert und wie kommt man in einen Personalrat – und was hat das alles mit der GEW zu tun? Diese Frage stellen sich viele wenn sie neu in der Gewerkschaft oder im Berufsleben sind. (mehr…)

Workshop 2/11/20: Tarifvertrag und Beamtenrecht – Einblicke in die Tarifarbeit einer Gewerkschaft

Wird in allen drei Workshop-Phasen angeboten
Gerade wird in den Medien der Arbeitskampf der GEW für mehr Lohn für die Beschäftigten im Bereich Bund und Kommune diskutiert. Aber was ist der Unterschied zwischen dem Tarifvertrag für Bund und Kommune (TVÖD) und dem Tarifvertrag der Länder, dem zum Beispiel die Angestellten an Hochschulen und Lehrerinnen und Lehrer unterliegen? Wie kommt die Beamtenbesoldungshöhe zu Stande? Wer verhandelt wann mit wem worüber, was kann eine Gewerkschaft überhaupt per Tarifvertrag regeln und was wird durch den Gesetzgeber geregelt? Wie kommt am Ende überhaupt so ein Konstrukt zu Stande und wie kann ich als GEW Mitglied Mithelfen das wir erfolgreich in den Tarifauseinandersetzungen werden? (mehr…)

Workshop 16: Standortbestimmung der Lehramtsausbildung: Zwischen Theorie und Praxis, zwischen Vereinzelung und Anpassung

2. Workshop-Phase Sa 16.30 – 18.00 Uhr
Die Vorstellung von der perfekten Lehramtsausbildung ist mindestens genauso vielfältig wie die Vorstellung von der perfekten Lehrerin oder dem perfekten Lehrer. Dabei verfolgt jedes Bundesland ein anderes Ausbildungskonzept. Ausgehend von den Erfahrungen und Bedürfnissen der betroffenen Studierenden und Lehramtsanwärter_innen wollen wir imErgebnis die Möglichkeiten für gewerkschaftliche Arbeit in der Lehramtsausbildung diskutieren und für uns wichtige Forderungen formulieren. (mehr…)

Workshop 1/10/19: Wer ist eigentlich diese Bildungsgewerkschaft?- Die GEW kennenlernen

Wird in allen drei Workshop-Phasen angeboten
Ihr seid neu bei der GEW dabei und wollt mehr über eure Gewerkschaft wissen? Oder ihr seid schon eine Weile Mitglied, wollt aber mehr erfahren? Und wie war das nochmal – welche Berufsgruppen sind in der GEW Mitglied? Und wie viele Mitglieder gibt es überhaupt? Fragen über Fragen – wenn ihr die Antwort schon immer mal wissen wolltet, seid ihr hier genau richtig! (mehr…)

Workshop 8: Arbeitsbelastung und Stress im Berufseinstieg

1. Workshop-Phase Sa 14.30 – 16.00 Uhr
Auf welchem Dampfer bin ich – Quellen der Entlastung – Eine gemeinsame Spurensuche und die Vorstellung einer
Präventionsmaßnahme. (mehr…)

Workshop 17: Gleichbehandlung von Frauen und Männern – (k)ein Thema im Bildungsbereich?!

2. Workshop-Phase Sa 16.30 – 18.00 Uhr
Spielen traditionelle Geschlechterrollen eine Rolle im Berufsalltag, wenn ja welche? Die Entgeltungleichheit zwischen den Geschlechtern liegt in Deutschland bei 23%. Ist hier der Bildungsbereich außen vor? Wir schauen individuelle Erfahrungen und Strukturen an, die für Männer und Frauen gleich sind, sich jedoch auf die Geschlechter unterschiedlich auswirken. (mehr…)

Workshop 18: Arbeitszeitverkürzung muss sein, ist aber lang noch nicht alles: Frigga Haugs „Vier-in-einem-Perspektive“

2. Workshop-Phase Sa 16.30 – 18.00 Uhr
Unsere Gesellschaft ist durchzogen von Arbeitsteilungen: zwischen „Kopfarbeit“ und „körperlicher Arbeit“, zwischen „1. Welt“ und „3. Welt“, zwischen denen, die arbeiten, und denjenigen, die arbeiten lassen, zwischen Männern und Frauen. Umkämpft ist, was als Arbeit zu verstehen ist, welchen Wert wir verschiedenen Tätigkeiten zumessen und wie wir sie entlohnen. Die Arbeitsteilungen werden ideologisch begründet, z.B. mit der Idee der „zwei Geschlechter und ihrer Natur“, mit Rassismen und anderen kolonialen Argumenten. In diesen Verhältnissen pflegen Migrantinnen aus Osteuropa zum Hungerlohn rund um die Uhr in Privathaushalten Alte und Kranke, konsumieren wir maßlos auf Kosten der Ressourcen und Arbeitskräfte in der 3. Welt, überlassen viele aus Zeitmangel oder Resignation die politische Einmischung meist weißen, männlichen „Stellvertretern“, sind viele Menschen permanent gehetzt und überfordert, sind Lernen und musische Entwicklung an höheres Einkommen geknüpft…

Im Fokus von Frigga Haugs Vier-in-einem-Perspektive steht die Utopie einer gerechten Verteilung von Erwerbsarbeit, Familien- und Sorgearbeit, Politik/Gemeinwesensarbeit und Entwicklungschancen. Arbeitszeitverkürzung ist dabei eine wichtige Voraussetzung, reicht aber allein noch nicht aus. Das Konzept bündelt die Kämpfe verschiedener sozialer Bewegungen zu einem gemeinsamen Projekt. Angesichts der aktuellen Krisen (bezogen auf Wirtschaft und Demokratie, ökologisch und sozial) werden die Ideen derzeit vielerorts diskutiert und weiterentwickelt.

Referentin: Melanie Stitz leitet das Regionalbüro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in NRW. Sie gehört zu einem Arbeitskreis von Frauen, die gemeinsam mit Frigga Haug die Vier-in-Einem-Perspektive diskutieren, weiterentwickeln und für den politischen Alltag fruchtbar machen wollen. Melanie Stitz ist Mitherausgeberin des Wir Frauen-Kalenders und schreibt regelmäßig in der gleichnamigen Zeitschrift, zuletzt über das Recht auf Stadt und Folgen von Privatisierung, über „deutsche Zustände“, Perspektiven von „queer“ und „gender“, über den internationalen Kampf gegen Feminizid usw. (siehe www.wirfrauen.de).

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Workshop 14: Vom Radikalenerlass zur Extremismusklausel – staatliche Bekämpfung linker Politik unter der Flagge der Totalitarismusdoktrin

2. Workshop-Phase Sa 16.30 – 18.00 Uhr
Achtung! Aktualisiert am 7. Mai (alter Titel: Extremismusklausel und ziviler Ungehorsam)

Die Stigmatisierung von linker Politik als „linksextrem“ und die Gleichsetzung dieser mit „rechtem Extremismus“ erfährt seit einiger Zeit erheblichen Aufwind. Seit ca. zwei Jahren macht die schwarz-gelbe Bundesregierung einen angeblich erstarkenden „Linksextremismus“ zu einem ihrer innenpolitischen Schwerpunkte und greift dazu auf Theorien über Totalitarismus und Extremismus zurück. Der Workshop wird nicht nur Argumente gegen die aktuell in der Diskussion befindliche Gesinnungsprüfung von Frau Schröder liefern, sondern vor allem gegen die als ideologische Grundlage dienende Extremismusdoktrin. Dabei soll auch auf die Tradition der bundesdeutschen Berufsverbote und auf ihre Nachwirkungen eingegangen werden.

Referent: Micha Csaszkóczy hatte von 2004 bis 2007 Berufsverbot. In letzter Instanz verloren die Bundesländer Baden-Württemberg und Hessen vor Gericht das Verfahren, das Berufsverbot wurde zurückgenommen und ihm wurde ein Schadensersatz zugesprochen. Seit 2007 arbeitet er als Lehrer an einer Realschule in Baden-Württemberg.

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Programmpunkt: World Café

Zeit: Samstag, 09.00 – 11.00 Uhr

World Café
In dieser Veranstaltung steht ihr mit euren Interessen und Erwartungen im Fokus. Wir wollen gemeinsam herausfinden, welche Überschneidungen und Berührungspunkte wir haben. Da ihr aus unterschiedlichen Bildungsbereichen kommt und eure bisherigen Erfahrungen mit eurer Gewerkschaft variieren, soll das World Café eine Plattform bieten, in Kontakt und ins Gespräch zu kommen.

Was ist ein „World Café“?
Im Verlauf werden unterschiedliche Fragen in aufeinander folgenden Gesprächsrunden von einigen Minuten an mehreren Tischen gleichzeitig bearbeitet. Zwischen den Gesprächsrunden mischen sich die Gruppen neu, um möglichst viele Eindrücke zu sammeln und die anderen Konferenzteilnehmer­_innen kennen zu lernen.

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